„Sport für Alle – Mit Herz für Inklusion“ bringt rund 1.500 Menschen in Bewegung.
Unter dem Motto „Sport für Alle – Mit Herz für Inklusion“ veranstalteten der Bezirkssportbund Reinickendorf, der REWE-Markt Viet Nguyen Duc oHG und Special Olympics Deutschland in Berlin am 04. Juli 2026 gemeinsam das Familiensportfest im Kiez. Das starke Dreigespann aus Sport, Wirtschaft und Inklusionssport setzte damit ein eindrucksvolles Zeichen für Teilhabe, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Austragungsort war die Sportanlage in der Reginhardstraße sowie das angrenzende Gelände der Gustav-Freytag-Oberschule, die mit ihren Flächen ideale sowie barrierefreie Voraussetzungen für das vielfältige Sport-, Bewegungs- und Mitmachprogramm bot. Über den gesamten Veranstaltungstag hinweg besuchten rund 1.500 Gäste die Sportanlage und das Veranstaltungsgelände und nutzten die Gelegenheit, gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag voller Bewegung, Begegnung und gelebter Inklusion zu erleben.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten der Reinickendorfer Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner sowie der bezirklichen Beauftragten für Inklusion, Regina Vollbrecht. Beide hoben in ihren Ansprachen die Bedeutung des Sports als verbindendes Element hervor und betonten, dass Inklusion dort beginnt, wo Menschen unabhängig von Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung selbstverständlich gemeinsam aktiv werden können.
Der Geschäftsführer des Bezirkssportbund Reinickendorf, Andreas Kobudzinski, unterstrich die Bedeutung inklusiver Sportangebote und die Zielsetzung der Veranstaltung:
„Inklusive Sportangebote sind ein wichtiger Schlüssel für eine offene und vielfältige Gesellschaft. Mit unserem Familiensportfest möchten wir dazu beitragen, Barrieren abzubauen und Menschen mit und ohne Behinderung im Bezirk Reinickendorf mehr zusammenzubringen. Wir konnten heute dabei zusehen, dass Berührungsängste und Vorurteile dadurch abgebaut wurden und der gesellschaftliche Zusammenhalt gestärkt wurde. Genau diese Erfahrungen wollten wir mit dieser Veranstaltung ermöglichen.“
Im Mittelpunkt des Familiensportfestes stand ein vielfältiges Mitmachprogramm, das eindrucksvoll zeigte, wie inklusiver Sport bereits heute erfolgreich gelebt wird. Besucherinnen und Besucher konnten zahlreiche Sportarten selbst ausprobieren und mit erfahrenen Trainerinnen und Trainern sowie engagierten Vereinsmitgliedern ins Gespräch kommen.
Ein besonderes Highlight war das inklusive Badminton, das von Weltmeister Rick Hellmann gemeinsam mit Miranda Wilson präsentiert wurde. Mit viel Engagement vermittelten sie die Freude an ihrem Sport und luden Groß und Klein dazu ein, selbst den Schläger in die Hand zu nehmen.
Ebenso erfreuten sich das inklusive Turnen (SSC Berlin-Reinickendorf e.V.) sowie der inklusive Handball (Berliner Turnsport-Verein 1911 e.V.) und Basketball (FBL e.V.) großer Beliebtheit. Die niedrigschwelligen Mitmachangebote machten deutlich, wie gemeinsames Sporttreiben Barrieren abbauen und Begegnungen auf Augenhöhe ermöglichen kann.
Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Familiensportfestes war das Inklusionsmobil des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS), REWE und der Aktion Mensch, das Besucherinnen und Besucher über die Chancen und Möglichkeiten eines inklusiven Sports informierten. Es tourt seit Anfang 2025 quer durch Deutschland zu Vereinen, Schulen oder Veranstaltungen und soll dazu beitragen, sportliche Teilhabe für alle zu fördern und Begegnungen zu schaffen. Zudem informiert es über Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung und hilft bei der Entwicklung neuer inklusiver Sportangebote. An verschiedenen Mitmachstationen konnten die Gäste den Para Sport und die Herausforderungen für Menschen mit Behinderung selbst erleben. Dazu gehörten Selbsterfahrungsangebote wie Rollstuhlbasketball, das Schießen auf eine Torwand mit Simulationsbrillen für Menschen mit Sehbeeinträchtigung sowie die Möglichkeit, Sportprothesen auszuprobieren. Die praxisnahen Angebote vermittelten eindrucksvoll, welche Anforderungen der Para Sport mit sich bringt und wie Barrieren im Sport überwunden werden können. Damit fügte sich das Inklusionsmobil nahtlos in das Leitmotiv der Veranstaltung „Sport für Alle – Mit Herz für Inklusion“ ein und setzte ein weiteres starkes Zeichen für gelebte Teilhabe.
Auch klassische Sportarten wie Tischtennis (Tischtennisclub Blau-Gold e.V.), Basketball (Berliner Basketball Verband e.V.) und Fußball (SV Nord Wedding e.V.) präsentierten leicht zugängliche Angebote. Ergänzt wurde das Programm durch Flag Football (American Football & Cheerleading Verband Berlin-Brandenburg e. V.), Minigolf (Reinickendorfer Miniatur-Golfsport-Club e.V.), Boule sowie ein Reitangebot des Ländlichen Reitervereins Tegel e. V., einem neuen Mitgliedsverein des Bezirkssportbundes Reinickendorf.
Das Boule-Angebot der Boule-Freunde-Reinickendorf e. V. lud Besucherinnen und Besucher dazu ein, diese besondere Sportart kennenzulernen und selbst auszuprobieren. Das Reitangebot des Ländlichen Reitervereins Tegel e. V. stieß insbesondere bei den jüngeren Besucherinnen und Besuchern auf großes Interesse und bereicherte das vielfältige Sportprogramm um eine weitere inklusive Bewegungsmöglichkeit.
Ein weiterer Publikumsmagnet war der Lichtschrankenlauf des ISTAF Mobil, bei dem Kinder, Jugendliche und Erwachsene ihre Sprintgeschwindigkeit testen konnten. Für viel Freude sorgten außerdem die zahlreichen kleinen Spiel- und Bewegungsangebote der Füchse Berlin Reinickendorf sowie von „Kein Abseits Mobil“ und Special Olympics Deutschland in Berlin, die insbesondere den jüngeren Besucherinnen und Besuchern vielfältige Möglichkeiten zum Mitmachen boten.
Sportlich anspruchsvoll wurde es auf der vor zwei Jahren neu errichteten Parkour-Anlage. Unter Anleitung erfahrener Trainer von „YUKI Parkour“ konnten Kinder, Jugendliche und Erwachsene erste Erfahrungen mit dieser dynamischen Sportart sammeln und ihre Geschicklichkeit unter fachkundiger Begleitung ausprobieren.
Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm sorgte während des gesamten Veranstaltungstages für beste Unterhaltung und bot den Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in die Vielfalt des Sports und der Inklusion. Für den musikalischen Auftakt und beste Stimmung sorgte die Schulband der Gustav-Freytag-Oberschule. Darüber hinaus präsentierten verschiedene Sportvereine ihr Können in eindrucksvollen Vorführungen. Besonders die Darbietungen inklusiver Tanzgruppen zeigten eindrucksvoll, wie Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft Menschen verbinden und Inklusion auf der Bühne sichtbar machen.
Zwischen den Programmpunkten führte unsere Moderatorin, Caterina Schmidt, Interviews mit Vertreterinnen und Vertretern der teilnehmenden Vereine, Verbände und Institutionen. Dabei erhielten die Besucherinnen und Besucher interessante Einblicke in die vielfältigen Sport- und Unterstützungsangebote im Bezirk und konnten die engagierten Akteurinnen und Akteure hinter den Projekten kennenlernen. Die Gespräche auf der Bühne machten sichtbar, wie vielfältig das Engagement der beteiligten Organisationen ist und welchen wichtigen Beitrag sie zur Förderung von Inklusion und Teilhabe im Sport leisten.
Für strahlende Kinderaugen sorgte außerdem Radio TEDDY, das mit seinem beliebten Maskottchen sowie einem Kinderschmink-Angebot vor Ort vertreten war. Ein weiterer Anziehungspunkt war das Kistenklettern des Landessportbundes Berlin, bei dem Mut, Geschicklichkeit und Gleichgewicht gefragt waren.
Großes Interesse weckten darüber hinaus die Freiwillige Feuerwehr Wittenau mit ihrer Jugendfeuerwehr sowie die mobile Wache der Polizei, die ebenfalls auf dem Veranstaltungsgelände vertreten waren. Die Einsatzkräfte gaben den Besucherinnen und Besuchern spannende Einblicke in ihre Arbeit, standen für Fragen zur Verfügung und boten insbesondere Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung aus nächster Nähe kennenzulernen.
Neben den zahlreichen Bewegungsangeboten informierten verschiedene Initiativen, Vereine und Organisationen an ihren Informationsständen über das Thema Inklusion. Die Besucherinnen und Besucher erhielten Einblicke in bestehende Unterstützungsangebote, konnten sich austauschen und neue Kontakte knüpfen. Damit wurde deutlich, dass Inklusion weit über den Sport hinaus ein gemeinschaftliches Anliegen ist.
Für das leibliche Wohl der Gäste war ebenfalls bestens gesorgt. Das Catering der Veranstaltung wurde unter anderem von engagierten Auszubildenden des REWE Vertriebsgebiet Berlins unterstützt, die mit großem Einsatz zum Gelingen des Festes beitrugen. Ihr Engagement unterstrich die Bedeutung gemeinschaftlicher Verantwortung und die wertvolle Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Ehrenamt und öffentlicher Hand.
Ein besonderer Dank gilt der Gustav-Freytag-Oberschule, die durch die Bereitstellung ihres Schulgeländes und insbesondere des Schulhofes, maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat sowie des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner durch die zur Verfügung gestellten Sportanlage. Erst durch diese Unterstützung konnten die zahlreichen Sport- und Mitmachangebote in diesem Umfang realisiert und den Besucherinnen und Besuchern optimale Bedingungen geboten werden.
Das Familiensportfest setzte ein starkes Zeichen für Offenheit, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Es zeigte eindrucksvoll, dass Sport Menschen verbindet und Inklusion dort gelingt, wo gemeinsame Erlebnisse und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt stehen. Die große Resonanz und die positive Stimmung auf dem Veranstaltungsgelände unterstrichen den Erfolg des Festes und machten deutlich: „Sport für Alle – Mit Herz für Inklusion“ ist weit mehr als ein Motto. Es ist gelebte Realität.
Der Bezirkssportbund Reinickendorf bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Vereinen, Partnern, Ehrenamtlichen, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die dieses Familiensportfest zu einem gelungenen Tag der Begegnung und des gemeinsamen Sports gemacht haben.
Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den Mitveranstaltern. Das REWE-Team rund um den Kaufmann Viet Nguyen Duc sowie die Mitarbeitenden des Außendienstes, dem Inklusionsbeauftragtem und den Auszubildenen und Special Olympics Deutschland in Berlin, der Gustav-Freytag-Oberschule sowie des Europäischen Gymnasiums Bertha-von-Suttner für ihre großzügige Unterstützung, allen engagierten Helferinnen und Helfern sowie den teilnehmenden Vereinen, Verbänden und Organisationen, die mit ihrem Einsatz eindrucksvoll gezeigt haben, wie Inklusion im Sport gelebt werden kann.
